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Parteipolitik ohne Ausnahme

Parteipolitik ohne Ausnahme

In seiner Abhandlung über politische Theologie schrieb der Rechtswissenschaftler Carl Schmitt über den Ausnahmezustand, dass die Ausnahme interessanter als der Normalfall sei.

Das Normale, so Schmitt, beweise nichts, die Ausnahme alles. Denn in „der Ausnahme durchbricht die Kraft des wirklichen Lebens die Kruste einer in Wiederholung erstarrten Mechanik.“

Die Politik der Angst

Die Politik der Angst

In einem kurzen Blogbeitrag weist der italienische Philosoph Riccardo Manzotti zurecht darauf hin, dass Experten in der heutigen Krise weniger nach den Übertragungsmechanismen von Viren gefragt werden als nach Verhaltensanleitungen.

Der Wissenstransfer mit dem Wissenschaftler zu einem verantwortungsvollen und aufgeklärten Umgang mit der bedrohlichen Situation beitragen könnten, weicht gemeinhin dem Bedürfnis von Regeln und Richtlinien, von Verboten und Strafen. Dieses Bedürfnis entspricht umgekehrt der politischen und medialen Mobilisierung von Angst, Scham und Schuld. Der Eifer mit dem sich die verschiedensten Wissenschaftler, bevorzugt auch in Luxemburg, in öffentlichen Medien mit solch persönlichem Souveränitätsstreben hervortun zeigt von einem tiefen, wenn auch nicht bewussten Verständnis von realpolitischer Praxis.

Radio als Service Public

Radio als Service Public

Wéi kann een e Radio verstoen, deen als « Service Public » funktionéiert? Oder anescht gefrot: wat ass den Ënnerscheed tëscht engem privaten, kommerziellen Radio, an engem ëffentlech-rechtlechen Radio? Hei treffen, och am Kader vun enger Demokratie, verschidden Siichten openeen déi, wann een genau hikuckt, net onbedéngt esou kompatibel sinn, wéi et munchmol schéngt.