Mit den von Eva Maria Ziege erstmals herausgegebenen „Bemerkungen zu The Authoritarian Personality„, deren Typoskript sich im Nachlass Max Horkheimers befand, bringt der Suhrkamp Verlag dieses Jahr den zweiten unveröffentlichten Text von Th. W. Adorno heraus.1 Die „Bemerkungen“ waren ursprünglich als Kapitel „über die Stellung der Studie im Verhältnis zu anderen Theorien und Forschungen“ der 1950 erschienen Studie The Authoritarian Personality gedacht.2

Adorno hatte das vorgesehene Kapitel in zwei große Teile gegliedert: Es sollte sich einerseits mit der Stellung der Studie in der damaligen Forschung beschäftigen und andererseits auf das Verhältnis zu anderen „Großtheorien“ eingehen. Trotz der teilweise vehementen Kritiken, die der Authoritarian Personality seit ihrer Veröffentlichung zuteil wurden, bleiben viele von Adornos Überlegungen durchaus fruchtbar für aktuelle Untersuchungen des Rechtspopulismus und des Rechtsextremismus.3

Einer dieser Gedanken, der in der aktuellen Antisemitismusdiskussion wohl nicht mehr als politisch akzeptabel scheinen dürfte, lehnt sich an Shlomo Bergmans Annahme an, dass es keinen Grund gibt zu denken, dass „jemand, der Juden körperlich angreift, antisemitischer wäre als der, der bloß an der Ecke herumsteht und hetzt: Er ist lediglich gewalttätiger. … Wir müssen uns an den Gedanken gewöhnen, dass nicht jede Handlung, unter der Juden leiden, zwangsläufig und automatisch antisemitisch ist.“4

Adorno zieht daraus den Schluss, dass der totalitäre Antisemitismus der Nazi-Anhänger sich insofern vom spontanen, auf einer „spezifischen Gefühlsbasis“ begründeten Antisemitismus unterscheidet, als er einfach zum „Steuerungsmittel“ eines besonderen Typus von Massenmenschen geworden ist. Dieser neue Antisemitismus, so gewalttätig und unmenschlich er auch ist, wird nicht mehr von einem fundamentalen Hass bestimmt, sondern von der Bereitschaft „mechanisch ideologische Muster zu übernehmen“.5

Diese Idee hatten Adorno und Horkheimer schon im Antisemitismuskapitel der Dialektik der Aufklärung entwickelt. Dort schrieben sie: „Wenn die Massen das reaktionäre Ticket annehmen, das den Punkt gegen die Juden enthält, gehorchen sie sozialen Mechanismen, bei denen die Erfahrungen der Einzelnen mit Juden keine Rolle spielen. Es hat sich tatsächlich gezeigt, daß der Antisemitismus in judenreinen Gegenden nicht weniger Chancen hat als selbst in Hollywood.“6

Weiterhin bemerkt Adorno, in derselben Stoßrichtung, und im Hinblick auf die Resultate der Studie über autoritäre Persönlichkeit, dass es keinen unmittelbaren Zusammenhang zwischen den „spontanen Ausschreitungen“ antisemitischer Natur und der „Vernichtungspolitik“ der Nazis gibt.

Unter dem nazistischen Totalitarismus, so Adorno, wurde Antisemitismus zur administrativen Maßnahme. Die rationalisierte, planmäßige Vernichtung der Juden kann sich zwar einer weit verbreitenden psychologischen Stimmung bedienen, sie ist aber nicht mehr auf sie angewiesen. Und dieser Unterschied ist so weitreichend, dass der totalitäre Antisemitismus der Nazis sich vom affektiven Antisemitismus seiner Anhänger entfremdet hat. Der affektive Antisemitismus des Nazi-Anhängers sei, so Adorno, deshalb zum bloßen Anhängsel des administrativen Antisemitismus geworden.7 Der neue Antisemitismus der Nationalsozialisten erscheint als „Teil eines breiteren ideologischen Systems“.

Hier nimmt Adorno zum Teil, wenn auch überzeugender, eine Idee vorweg, mit der Hannah Arendt mehr als 10 Jahre später ihre Leser erzürnen sollte: Nazis vom Typus eines Adolf Eichmanns seien keine Dämonen oder Teufel gewesen, sondern banale und psychisch normale Angestellte, welche die Vernichtung der Juden Europas gesetzestreu und ohne stärkeren Antisemitismus verwaltet hätten. Arendts Auslegungen der Person Eichmanns hätten bestimmt an Überzeugungskraft gewonnen, hätten sie sich der subtileren psychologischen Analysen der autoritären Persönlichkeit angelehnt.

Man kann Eichmann schwerlich als den Typus des Schreibtischtäters gelten lassen, den Arendt in ihm sehen wollte. Trotzdem ergibt Adornos Differenzierung zwischen affektiv irrationalem und staatlich-institutionell organisiertem Antisemitismus dennoch einen nachvollziehbaren Sinn: die systematisch angelegte, rational durchkalkulierte und akribisch organisierte Vernichtung der Juden kann sich nicht auf dem mörderischen, wirren Rausch einiger Eiferer gründen. Gleichsam kann er auch nicht als irrationale Erhebung eines massenpsychologisch benebelten Volkes verstanden werden. Der Antisemitismus der Nationalsozialisten wird zur administrativen Maßnahme eines kühlen politischen Kalküls, der auf der Bereitschaft politisch aktivierter Mithelfer beruht.

Das Hauptaugenmerk der Studie über die autoritäre Persönlichkeit liegt deshalb wie bekannt – und wie später oft voreilig kritisiert – in der äußerst fein differenzierten, psychologischen Analyse der individuellen und gesellschaftlichen Voraussetzungen der Anhängerschaft des Rechtsextremismus. Es geht der Studie also darum den „Typus des Individuums zu erforschen, dessen allgemeine psychologische Disposition ihn zu einem potenziellen Anhänger totalitärer Bewegungen und fanatischer Ideologien macht.“8 Und diese psychologische Disposition wird durch die Zusammenwirkung von ideologischem System und persönlichen Bedürfnissen bestimmt.

Eines der überraschenden Resultate des The Authoritarian Personality war so zum Beispiel, dass es bei potenziell faschistischen Personen mehr offensichtliche charakterliche Übereinstimmungen gibt, als bei nicht- und antifaschistischen.9 Denken in Stereotypen und Klischees erschien in den Studien, neben der Fixierung auf Konventionelles, der Autoritätshörigkeit und der Ablehnung des Subjektiven, gerade als eines der Hauptmerkmale des möglichen Anhängers des Faschismus.

Auch aus der lediglich sozialpsychologischen Perspektive wäre es nach Adorno nicht aufrechtzuerhalten, dass gewalttätiger Antisemitismus nur zu den mentalen Eigenschaften von unzurechnungsfähigen Raufbolden und schwachköpfigen Schlägern gehören sollte. Kriminelle und Schlägertypen, so Adorno, sind zwar ideales „Sturmtrupp-Material“, erklären aber nicht den allgemeinen Auftrieb des Rechtsextremismus.

Adorno stimmt in diesem Punkt auch Nathan Glazer zu, dass gesellschaftsbedingte Entfremdung, Gefühle der Isolation, der Heimatlosigkeit, der Unsicherheit und der Ruhelosigkeit in der spätindustriellen Gesellschaft für den neuen Aufschwung des Antisemitismus ausschlaggebender sind, als tief eingewurzelte historisch invariante Denkmuster.10

Die Analyse antisemitischer Vorurteile wird dadurch erschwert, dass Vorurteile nicht unbedingt und nicht immer notwendigerweise bewusst sind. Vorurteile und Antisemitismus können vorbewußt und vor allem auch unbewusst, im freudschen Sinn, sein. Und als solche dürften sie noch gefährlicher, da unsichtbar und unvorhersehbar sein, als bewusst anerkannte. Unbewusste Abneigung kann auch von geschickten Demagogen so manipuliert werden, dass sie ihre vernichtende Wirkung, unterhalb jeglichen bewussten moralischen Konflikts, unmittelbar auf die Realität übertragen. Hier konnten die Studien schon sehr früh feststellen, was die Populismusforschung heute noch immer bestätigt: „Die populistischen Einstellungen vieler Wähler zeigen sich im Zeitverlauf stabil, ihre politischen Überzeugungen sind prägend und fest verankert. Sie lassen sich für populistische Zwecke nutzen, müssen aber von populistischen Bewegungen und Parteien nicht erst generiert werden“.11

Aus diesem Vorbehalt versteht sich auch der politische Sinn der Studie zur autoritären Persönlichkeit. Im Gegensatz zu späteren Studien über Autoritarismus, die sich dem Anspruch neutraler Individual- oder Sozialpsychologie verschreiben, hat Adorno seinen Ansatz auf einen klaren praktischen Sinn hin ausgelegt. Aus der nuancierten Auffassung des Antisemitismus heraus lässt sich nämlich verstehen, dass die politische Gefahr weniger von den spontanen Auswüchsen einer kopf- und führungslosen Massenpsychologie ausgeht, als von jenen organisierten Bewegungen und institutionalisierten Parteien die sich den Antisemitismus zum ideologischen Sockel hinzugefügt haben:

Es ist viel wichtiger den Menschentypus zu ermitteln, der eine Bewegung oder Regierung unterstützen würde, die die Vernichtung der Juden plant, als die spezifischen Ursachen antisemitischer Ausschreitungen an bestimmten Orten zu untersuchen.12

Wie also lässt sich ein Menschentypus oder eine Persönlichkeit ausmachen, die sich privilegiert zu antisemitischen Demagogen hingezogen fühlt? Und noch allgemeiner gefasst: wie lässt sich ein Persönlichkeitstypus bestimmen und empirisch erkunden, der sich „gegen die Juden oder eine andere geeignete Minderheit“ politisch aufstacheln und steuern lässt?

Diese Fragen stützen sich auf den Unterschied zwischen dem objektiven gesellschaftlichen Phänomen des Antisemitismus und einem Charaktertypus, den es psychologisch zu analysieren gilt, setzt. Nicht das gesellschaftliche Phänomen des Antisemitismus soll erklärt werden, sondern die individuelle „Empfänglichkeit“ des Mitläufers.

Und auch hier geht Adorno nicht so sehr um eine neutrale wissenschaftliche, um eine positivistisch und evidenzkontrollierte Darstellung von isolierten psychischen Zügen, sondern um den Zusammenhang des Ganzen. Dieser erlaubt es gegen die Illusion anzukämpfen, dass der Antisemitismus nur von außen käme; dass er lediglich das Resultat der Manipulationstechniken einiger geschickter Demagogen sei. Die Überzeugung, dass sich Individuen und Massen ohne entgegenkommende Wünsche, Fantasien oder Dispositionen in jede Richtung und nach Wunsch manipulieren lassen, gehört eher zur werbeträchtigen Selbstmystifizierung der Propaganda, als zu deren realen Möglichkeiten.13

In dieser Hinsicht wäre es absurd, schreibt Adorno weiterhin, einzelne, isolierte und zusammenhangslose Quellen des Antisemitismus, der Diskriminierung und der Gewalt gegen Minderheiten bemessen zu wollen. Denn der Hang zur Projektion ist nicht denkbar ohne die Aggression, welche ihrerseits nicht ohne den Neid zustande kommt, den man nicht analysieren kann, ohne auf die soziale Stellung einzugehen, die ihn bedingt. Folglich erscheint die Disposition zum Autoritarismus nur im gesellschaftlichen Ganzen verständlich, in dem er erscheint und politisch zum Tragen kommt.

Mit diesen Erläuterungen dürfte dann auch der Großteil der Kritiken an der Autoritären Persönlichkeit inhaltsleer werden, die nahe legten, dass Antisemitismus, gesellschaftliche Diskriminierung und Gewalt gegen ausgegrenzte Gruppen nicht psychologisch zu reduzieren seien. Immer wieder weist Adorno darauf hin, dass das subjektive Moment der Vorurteile keinesfalls den Anschein erwecken soll, dass mit der Psychologie allein die Angelegenheit schon erklärt sei.14

Ohne eine Untersuchung der gesellschaftlichen Kräfte, in die eine solche Psychologie eingebunden ist, und die sie bedingen genauso wie sie von ihr in ungleicher Wechselwirkung bedingt werden, bliebe das subjektive Moment theoretisch willkürlich.15 Die Untersuchungen über die autoritäre Persönlichkeit sind also von Anfang an dazu ausgelegt den Reiz des Faschismus nur ‚vom Seelenende her‘ zu untersuchen, aber dieses Seelenende selbst ist noch einmal in eine spezifisch ökonomische und soziale Wirklichkeit eingebettet. Das wollte Adorno in diesem nicht-veröffentlichten Kapitel ausführen. Und das formuliert er mit ungewohnter Klarheit:

Die Struktur des Wirtschaftssystems wirkt sich auf alle menschlichen Beziehungen und selbst auf die innerste Verfasstheit des Individuums aus. Insofern spiegelt der alles durchdringende Zug der gesellschaftlichen »Entfremdung« weitgehend das Wesen einer Warenwirtschaft wider, in der der Mensch als Produzent und Konsument von Waren und nicht als Subjekt seiner Gesellschaft erscheint. Die Psyche des Individuums ist wesentlich eine Agentur, in der die ökonomischen Gesetze in Einstellungen und Verhaltensweisen wirksam werden, ohne dass sich das Individuum dessen bewusst wäre.16

Etwas komplizierter wird es dann wieder im letzten Teil der Bemerkungen über die allgemeine psychologische Theorie des Antisemitismus. Antisemitismus, stellt Adorno fest, ist ein objektiver Komplex, dessen gesellschaftliche Macht die Widerstandskräfte des einzelnen Individuums übersteigt. Es wäre deshalb eher fragwürdig wie ein Individuum unter solchen Bedingungen nicht antisemitisch werden kann, als umgekehrt zu fragen, wie es gerade die Studie zur autoritären Persönlichkeit tut, welche besonderen Dispositionen jemanden zum Anhänger einer Ideologie der Judenvernichtung tauglich machen. Trotzdem soll die psychologische Analyse, nicht voreilig soziologisiert werden, wie Adorno das Erich Fromm und Karen Horney vorwirft.

Nicht soziologierte Psychologie heißt demnach: fast unveränderte Übernahme der freudschen Psychoanalyse oder wenigstens ihres dynamischen „Charaktermodells“, des Zusammenspiels von Es, Ich und Überich. Einige Änderungen sieht Adorno dennoch vor. Nicht übernommen sollen die rein psychoanalytischen Starndard-Erklärungen des Antisemitismus. Weder Freud noch Fenichel seien darin zu folgen den Antisemitismus aus den ödipalen Traumata heraus zu erklären. Solche rein psychologischen Ansätze vernachlässigen einerseits die kompliziertere Wechselwirkung von Psychologie und sozioökonomischem Prozess und setzen andererseits zu tief an, weil das opportunistische Element des zu analysierenden Antisemitismus dadurch etwas zu authentisch Persönliches erhält. Adorno möchte also Freuds Psychologie beibehalten und zugleich dessen anthropologischen Spekulationen fallen lassen.

Psychologischer Grundzug des ‘neuen’, nationalsozialistischen Antisemiten ist Adorno zufolge dessen misslungene Individuation. Misslungene Individuation bezeichnet das im Prozess der wirtschaftlichen Konkurrenz unmöglich gewordene Gleichgewicht von Es, Ich und Überich. Vor allem ein abgeschwächtes Ich, das dem Individuum keine persönliche Autonomie in der erdrückenden Marktgesellschaft erlaubt, erzwingt eine allgemeine Unterwürfigkeit – man denkt an David Riesmanns „other-directedness“ – führt dazu, dass die psychischen Phänomene nicht mehr zufriedenstellend mit den freudschen Begriffen erklärt werden können.

Aus Adornos Behauptungen folgt dann aber auch, dass der Vorrang des gesellschaftlichen so zu denken ist, dass auch die psychische Struktur davon beeinträchtigt und verändert wird. Wenn sie aber verändert werden kann und insofern auch wohl originell aus ihrer gesellschaftlichen Einbettung heraus entsteht, dürfte man sich wieder fragen mit welcher Begründung die Psychologie, um zutreffend zu sein, nicht auch irgendwo soziologisiert werden muss.

Eigentlich soziologisiert Adorno selbst schon die freudsche Theorie, wenn er sie einem geschichtlich klar bestimmten Familientypus zuordnet, den es, seit Freuds Tod, so nicht mehr gibt. Deshalb wird die klassische psychoanalytische Theorie Adorno zufolge beim neuen Massenmenschen unzulänglich, weil dieser als Individuum einer veränderten Gesellschaftsform die charakterlichen Merkmale vermissen lässt, die ihm von der viktorianischen Welt der Vorkriegszeit eingewurzelt wurden.

Diese Schwierigkeit führt dann auch zum scheinbaren Paradox, dass Adorno zwar einerseits behauptet der ichschwache Massenmensch könne nach Belieben von der „überwältigen Maschinerie“ der Propaganda umgeformt werden – was dann in der Tat der Frage Anlass geben würde, wie es unter gewissen Bedingungen möglich sei, nicht Antisemit und Nazi-Anhänger zu werden – und andererseits aus der empirischen Autoritarismus-Studie schließen muss, dass es verschiedene Arten von Widerständen gegen die autoritäre Disposition gibt und, dass diese auch statistisch häufiger vorkommen als die autoritären.

Adornos ‘Bemerkungen’ verfolgen sicherlich nicht das Ziel diese Komplikationen theoretisch aufzulösen. Sie geben aber einen guten Hinweis darauf, auf welcher Reflexionsebene Adornos „dialektische Psychologie“ die Frage der psychologischen Dispositionen zu Vorurteil und Gewalt zu fassen vermag.

Brachte die ›Authoritarian Personality‹ Gewinn, so ist der nicht in der absoluten Verbindlichkeit der positiven Einsichten, gar der Meßzahlen zu suche, sondern in erster Linie in der Fragestellung, die durch ein wesentliches gesellschaftliches Interesse geprägt und in Zusammenhang mit einer Theorie gerückt ist, die vordem kaum in derartige quantitative Untersuchungen umgesetzt war.17


  1. https://www.thsimonelli.net/adorno-aspekte-des-neuen-rechstradikalismus/
  2. Adorno, Theodor W., u. a. The Authoritarian Personality. Verso Books, 1950.
  3. Siehe: Decker, Oliver, und Elmar Brähler, Herausgeber. Flucht ins Autoritäre: rechtsextreme Dynamiken in der Mitte der Gesellschaft: die Leipziger Autoritarismus-Studie 2018. Psychosozial-Verlag, 2018.
  4. Bergmann, Shlomo. 1943). Some methodological errors in the Study of Antisemitism. Jewish Social Studies, 5:1. Zitiert in: Adorno, T. W. (2019) Suhrkamp Verlag. Bemerkungen zu ›The Authoritarian Personality‹, S. 37.
  5. Adorno, Bemerkungen, S. 67.
  6. Horkheimer, Max, und Theodor W. Adorno. Dialektik der Aufklärung: philosophische Fragmente. 21. Aufl., ungekürzte Ausg, Fischer Taschenbuch Verlag, 2013, S. 201-211.
  7. Adorno, Bemerkungen, S. 38.
  8. Adorno, Bemerkungen, S. 30.
  9. Adorno, Theodor W., Else Frenkel-Brunswik, Daniel J. Levinson, und Nevitt Sanford. The Authoritarian Personality. Studies in Prejudice. New York: Verso Books, 1950, S. 1.
  10. Glazer, Nathan. The Alienation of Modern Man. Commentary, 3:4, 1947, S. 378.
  11. Vehrkamp, Wolfgang und Wolfgang Merkel. Populismusbarometer 2018. Populistische Einstellungen bei Wählern und Nichtwählern in Deutschland 2018. Bertelsmann Stiftung, 2018. S. 28.
  12. Adorno, Bemerkungen, S. 40 .
  13. Obwohl man hier bei Adorno beide Überzeugungen zu finden scheint: einerseits funktionieren Propaganda und Massenmanipulation nur im Zusammenwirken mit entsprechenden individuellen Bedürfnissen, andererseits denkt Adorno auch, dass die zu einfachen Verhaltensbündeln umgeformten Massenindividuen „unablässig von oben“ ohne weiteren Widerstand passiv gemodelt werden.(S. Adorno, Bemerkungen, S. 69-70).
  14. “Daß in jenem Werk der Blick auf die subjektiven Momente sich richtete, wurde, dem herrschenden Zug gemäß, so interpretiert, als sei die Sozialpsychologie als Stein der Weisen benutzt, während sie doch lediglich, nach einer berühmten Formulierung von Freud, dem bereits Bekannten ein Neues, Ergänzendes hinzufügen wollte.“ Adorno, Bemerkungen, S. 93.
  15. Adorno, Bemerkungen, S. 26.
  16. Adorno, Bemerkungen, S. 45.
  17. Adorno, Bemerkungen, S. 98.