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Emotional Regimes of the Pandemic

The Covid pan­de­mic brought a public health emer­gen­cy, poli­ti­cal and legal chal­lenges, intense media cove­rage, social divi­sions, and intense debates among scien­tists. Yet, in public com­men­ta­ries, atten­tion fell almost exclu­si­ve­ly on a single cause of suf­fe­ring : the virus itself.

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Der Begriff „rechtsextrem“ als Problem journalistischer Ethik

In einer demo­kra­ti­schen Öffent­li­ch­keit ist die Sprache der Presse nicht nur ein Ins­tru­ment zur Ver­mit­tlung von Fak­ten und unanz­wei­fel­ba­ren „Wah­rhei­ten“. Mei­nung­sfrei­heit umfasst auch Posi­tio­nen, die sich als „falsch“ erwei­sen kön­nen, nicht zuletzt, weil sich poli­tische, öko­no­mische und soziale Zusam­menhänge in der Regel nur durch kon­kur­rie­rende, unter­schied­lich fun­dierte Inter­pre­ta­tio­nen erschließen lassen.

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Demokratische Tyrannei

2020 hat die öffent­liche Debatte über die Demo­kra­tie einen über­ra­schen­den Auf­sch­wung erfah­ren. Dass wäh­rend der Zeit der Lock­downs die demo­kra­ti­schen Grun­drechte der Bewe­gung­sfrei­heit, Ver­samm­lung­sfrei­heit, Beruf­sfrei­heit, Unver­letz­li­ch­keit der Woh­nung und kör­per­li­chen Unver­sehr­theit tief­grei­fend ein­ges­chränkt wur­den, galt als Aus­druck staat­lich verord­ne­ter „demo­kra­ti­scher“ Solidarität.

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Die ewiggestrigen Pazifisten und die neue Demokratie

Wäh­rend die Ukraine unter der Last zusam­men­zu­bre­chen droht, und Mil­liar­den im Stru­del eines ver­lo­re­nen Krieges ver­sch­win­den, ret­ten unsere Eli­ten sich ins Mär­chen eines Sieges, erkauft mit einem stil­len Mas­sen­grab. Der demo­kra­tische Dis­kurs ver­kommt zur rituel­len Selbst­ver­ge­wis­se­rung, von einer jun­glin­ken Ortho­doxie bewacht, die Kri­tik als Ver­rat ächtet.

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Ist das Böse banal ?

Auf den ers­ten Blick erscheint Gla­zers Film wie eine kon­se­quente Anwen­dung von Han­nah Arendts Begriff der „Bana­lität des Bösen“ aus der Täter­pers­pek­tive. Diese „Bana­lität des Bösen“ wurde jedoch selbst zur schein­ba­ren Bana­lität. Aber Gla­zers The Zone of Inter­est bringt es wie wenige Filme oder Bücher fer­tig, diese Bana­lität in ihrem gan­zen Erschre­cken noch ein­mal aufleuch­ten zu lassen.